Einleitung
Indikationen
Vertrag zwischen
Chirurg und Patient
Die Komplikationen
Konsens der Literatur
Ergebnisse
Standardprothesen
Custom-Made – Prothesen
nach Maß
 

FAKTOREN, AUF DIE ES ANKOMMT

1. Die Verankerung

Das Zementieren ist ein Fixationsverfahren, das unmittelbar postoperativ belastbare Ergebnisse bringt. Die moderne Verankerung jedoch ist die zementfreie Fixation. Die zementfreie Technik berücksichtigt die biologischen Gegebenheiten des Knochens. Es zeichnet sich ab, dass zementfreie Versorgungen größeren Belastungen über einen längeren Zeitraum besser standhalten.

2. Verschleiß

Verschleiß ist die erste Ursache für einen Prothesenwechsel. Entscheidend dafür sind die für die Gleitpaarung verwendeten Materialien. Polyethylen ist bei aktiven Patienten in jedem Fall zu vermeiden. Es verursacht Abrieb, der eine entzündliche Reaktion des Gewebes verursachen und zum Abbau des Knochens rund um die Prothese führen kann. Diese Situation kann einen Prothesenwechsel zur Folge haben.

3. Luxation

Sie ist äußerst schädigend und kann, wenn sie mehrmals auftritt, den Wechsel der Prothese notwendig machen. Innerhalb der klinischen Ergebnisse ist das die zweithäufigste Ursache für einen Prothesenwechsel. Es gibt mehrere gleichzeitig anwendbare Möglichkeiten, um dieses Risiko weitgehend herabzumindern:

- Implantate, die das Luxationsrisiko vermindern
- eine optimale geometrische Rekonstruktion
- eine präzise Positionierung der Implantate
- eine adäquate Operationstechnik

4. Ungleiche Beinlänge

Eine ungleiche Beinlänge verursacht Hinken und eventuell Rückenschmerzen. Sie kann durch eine Ferseneinlage ausgeglichen werden, die in jeden Schuh eingelegt wird. Vermeiden lässt sich Beinlängendifferenz durch:

- eine sorgfältige präoperative Planung
- eine optimale geometrische Rekonstruktion des Gelenks
- einen Schaft mit modularem Schenkelhals oder in manchen
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